Ausstellungen, Lesungen, Konzerte

Seit der Profanierung der ehemaligen St. Maria Königin Kirche in Hitzacker befindet sich die Kunsthalle Oktogon in den acht Wänden. Hier werden verschiedenste Kunstwerke in den wechselnden Ausstellungen präsentiert. Die Kunst soll in der Kirche sicht-, hör- und erlebbar werden und dabei die Würde des Hauses beibehalten. Das Kirchengebäude wurde 1964 erbaut und eingeweiht. Als Filialkirche gehörte sie zur Pfarrgemeinde St. Agnes in Lüchow, bis sie 2006 entweiht wurde. Die Pläne, das Gebäude als Bibliothek zu nutzen, scheiterten. Seit 2011 hat es endlich seine neue Bestimmung gefunden: Die Kirche wurde zur Kunsthalle Oktogon. Benannt wurde das Gebäude nach seinem achteckigen Grundriss. Das Oktogon hat schon seit der Antike eine symbolische Bedeutung und steht für die Vollkommenheit und Auferstehung Christi. Ausgestellt werden unterschiedliche Kunstobjekte in einer speziellen Komposition aus Installation, Beschallung und Projektion, die ein besonderes Raumerlebnis garantieren. Künstlerisches Schaffen soll in der Kirche sicht-, hör- und erlebbar werden. „Fruchtbare Tage Mutter Erde“ war die allererste Präsentation, die sich den BesucherInnen bietete: eine von Peter Wieczorek konzipierte Komposition, die Installation, Beschallung, Projektion und Raumerlebnis vereinigt. Dem gläubigen Menschen kann sich in diesem Erleben ein Nachdenken über die Schöpfung erschließen. Dies kann belegen, dass die Kirche trotz ihrer Profanierung nach wie vor auf ganz eigene Art und Weise Möglichkeiten für ein Stück Verkündigung im religiösen Sinne zulässt. Nicht für jede und jeden – aber, egal, in welche „Richtung“: Zur Meditation ist jede Ausstellung wie geschaffen. (Quelle, Hagen Jung)

Herzlich Willkommen in der Kunsthalle Oktogon

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Kunsthalle Oktogon, Am Landgraben 1, 29456 Hitzacker / Elbe